4.G)    1.  Mannschaftsaufstellungen bei Entscheidungsspielen

 

 

 

Entscheidungs-, Auf- und Abstiegsspiele gelten als Fortsetzung der Rückrunde. Neuzugänge der Vereine können nur dann eingesetzt werden, wenn sie

·       in den höchsten vier Spielklassen von Beginn der Spielzeit an spielberechtigt waren,

·       in allen übrigen Klassen für mindestens drei Spiele der Rückrunde spielberechtigt waren.

 

 

 

2.  Verlegung von Spielterminen

 

 

 

Eine Verlegung der Spieltermine (auch der vereinbarten Anfangszeiten), die von der zuständigen Stelle festgesetzt sind, ist grundsätzlich nicht zulässig. In begründeten Fällen kann die zuständige Stelle eine Verlegung anordnen. Auch kann eine Verlegung beantragt werden, wenn ein Spieler zu Repräsentationsspielen, Sitzungen der Mitgliedsverbände oder des DTTB herangezogen wird. Ebenso sollte dem Antrag eines behinderten Spielers, der für einen A-Kader-Lehrgang, eine Nationale Deutsche Meisterschaft, einen Länderspieleinsatz oder einen sonstigen internationalen Einsatz nominiert worden ist, von der zuständigen Stelle entsprochen werden. Stets ist aber diese Entscheidung abzuwarten. Eigenmächtig verlegte Spiele werden für den Heimverein als kampflos verloren gewertet.

Die Mitgliedsverbände können für Spielverlegungen abweichende Vorschriften erlassen.

 

a)    Aufstellungsschwierigkeiten sind kein Verlegungsgrund.


b)    Als Ausnahme gilt die Vorverlegung von Spielen auf einen Wochentag vor dem festgesetzten Spieltermin, wenn hierüber zwischen beiden Vereinen eine Einigung erzielt wird. In Spielgruppen, für die vom Staffelführer eine sogenannte Einladungsvorschrift erlassen wurde, braucht die Gastmannschaft einer auf einen anderen Spieltermin als den festgesetzten lautenden Einladung nicht Folge zu leisten. Sie ist jedoch verpflichtet, dies dem einladenden Gastgeber spätestens drei Tage vor dem Einladungstermin mitzuteilen.


c)    Bei Ausfall des Spiellokals kann ein anderes Spiellokal benutzt werden, das sich in einer zumutbaren Entfernung befindet. In diesem Falle ist die Gastmannschaft vom Gastgeber jedoch rechtzeitig zu benachrichtigen. Als rechtzeitig gilt hier auch die Information am ursprünglichen Spiellokal, wenn der pünktlich eingetroffenen Mannschaft noch die halbstündige Einspielzeit gewährt werden kann. Steht kein Spiellokal zur Verfügung, so muss der Gastgeber seiner Spielverpflichtung im Spiellokal der Gastmannschaft nachkommen, ohne jedoch Anspruch auf Fahrtkostenerstattung und Rückspiel im eigenen Spiellokal zu haben. Er hat die Gastmannschaft davon jedoch spätestens drei Tage vor dem festgesetzten Termin zu unterrichten. Hat auch der Gastverein kein Spiellokal zur Verfügung, so muss das Spiel für den Gastgeber als kampflos verloren gewertet werden.


d)    Das Antreten zum Meisterschaftsspiel ist oberstes Gesetz. Spielabsagen oder Spielverzicht bei Meisterschaftsspielen sind unzulässig. Verstöße hiergegen müssen von den Staffelführungen unnachsichtig geahndet werden (3.B) 1.)