6.    Erfordernis und Inhalt der Spielberechtigung

 

 

 

a)    An den offiziellen Veranstaltungen dürfen nur Spieler teilnehmen, die die Spielberechtigung eines Mitgliedsverbandes besitzen. Die Spielberechtigung darf nur unter Beachtung der einschlägigen Bestimmungen des DTTB erteilt werden. Sie wird durch den Spielerpass oder eine sonstige Bescheinigung des Mitgliedsverbandes nachgewiesen.

 

b)    Die Spielberechtigung eines Spielers kann immer nur für einen Verein (Stammverein) erteilt werden. Voraussetzung für die Erteilung der Spielberechtigung ist die Mitgliedschaft des Spielers in diesem Verein. Dem Spieler steht es frei, Mitglied weiterer Vereine zu sein, für die er aber keine Spielberechtigung besitzt.

 

c)    Spieler dürfen grundsätzlich nur für den Verein starten, für den sie die Spielberechtigung besitzen. Lediglich bei Freundschaftsspielen (Mannschaften) kann ein Spieler im Einvernehmen mit seinem Stammverein und dem Gegner auch für einen anderen Verein starten.

 

d)    Die Spielberechtigung – ausgenommen die nach 6.1 c) erteilte – ist durch den zuständigen Mitgliedsverband sofort zu widerrufen, sobald er verbindlich Kenntnis davon erhält, dass der Spieler auch die Spielberechtigung für einen anderen/für andere Verein(e) im In- und/oder Ausland besitzt. Besteht die andere Spielberechtigung im Inland, ist auch sie durch den für ihre Erteilung zuständigen Mitgliedsverband sofort zu widerrufen.

Mit der Zustellung des Widerrufs an den Verein des betreffenden Spielers (in Bundesangelegenheiten ist die Zustellung auch an den betreffenden Spieler selbst vorzunehmen) erlischt die Spielberechtigung. Die Spielberechtigung kann frühestens zum 1. Juli der auf den Widerruf folgenden Spielzeit unter Beachtung von Abschnitt 6 und 7 wieder erteilt werden.    
Die Möglichkeit der Anfechtung des Widerrufs regelt der zuständige Mitgliedsverband, soweit es sich nicht um eine Bundesangelegenheit handelt.

Bei Bundesangelegenheiten im Sinne von 6. (Verlust) ist der Widerruf eine Verwaltungsanordnung gemäß § 54 der Satzung, gegen die ein Einspruchsrecht des betroffenen Spielers und seines Vereins besteht.

Der Einspruch hat keine aufschiebende Wirkung.

 

 

 

6.1    Zuständigkeit für die Erteilung der Spielberechtigung

 

 

 

a)    Die Spielberechtigung eines Spielers für einen Verein erteilt der Mitgliedsverband, dem dieser Verein angeschlossen ist. Dieser Mitgliedsverband stellt auch den Spielerpass oder die sonstige Bescheinigung über die Spielberechtigung aus.

 

b)    Beim Wechsel eines Spielers von einem Mitgliedsverband zu einem anderen wird die Frage der Spielberechtigung von Verband zu Verband geregelt.

 

c)    Die Erteilung der Spielberechtigung an Ausländer bzw. deutsche Spieler, die bislang die Spielberechtigung für einen ausländischen Verein oder Verband besessen haben, bedarf der Genehmigung durch das Generalsekretariat des DTTB. Antragsberechtigt ist der Verein, der die Spielberechtigung des Spielers anstrebt. Der Antrag ist über den zuständigen Mitgliedsverband einzureichen. Die Genehmigung darf nur dann gegeben werden, wenn dies unter Beachtung der internationalen Bestimmungen möglich ist. Die Beschränkungen gem. 6 (bei Ausländern) bleiben hiervon unberührt.

 

d)    Die Genehmigung nach 6.1 c) ist durch das Generalsekretariat des DTTB sofort zu widerrufen, sobald es verbindlich Kenntnis davon erhält, dass der Spieler auch die Spielberechtigung für einen anderen/für andere Verein(e) im In- und/oder Ausland besitzt.
Mit der Zustellung des Widerrufs an den betreffenden Spieler und dessen Verein erlischt die Spielberechtigung für die Zukunft. Der zuständige Mitgliedsverband ist unverzüglich über den Widerruf zu unterrichten.

Der Widerruf ist eine Verwaltungsanordnung gemäß § 54 der Satzung, gegen die ein Einspruchsrecht des betroffenen Spielers und seines Vereins besteht.

Der Einspruch hat keine aufschiebende Wirkung.

 

 

 

6.2    Ersterteilung einer Spielberechtigung

 

 

 

a)    Für Spieler, die bisher noch keinem Tischtennisverein oder keiner Tischtennis-Abteilung angehörten, oder aber für Spieler, für die trotz bereits bestehender Mitgliedschaft noch nie eine Spielberechtigung beantragt wurde, kann die Spielberechtigung jederzeit auf Antrag erteilt werden.

 

b)    Der Einsatz solcher Spieler in einer der vier höchsten Spielklassen ist aber nur dann möglich, wenn die Spielberechtigung bis zum 31. Mai des Jahres beantragt wurde.