4.F)    Besondere Pflichten des Gastgebers

 

 

 

Der Gastgeber ist dafür verantwortlich, dass


1.    das Spiellokal 30 Minuten vor der festgesetzten Anschlagzeit geöffnet und in spielbereitem Zustand ist, damit der Gast sein ihm zustehendes Recht auf eine halbstündige Einspielzeit wahrnehmen kann.
Ist dies nicht der Fall, so muss der Gastgeber mit einer Ordnungsstrafe nach 3.B) 1.p) belegt werden. Ist die Halle zum Zeitpunkt der offiziellen Anschlagzeit nicht geöffnet bzw. nicht in spielbereitem Zustand, wird eine Ordnungsstrafe nach 3.B) 1.q) verhängt. Bei einer Verspätung des Gastes verringert sich dessen Einspielzeit entsprechend. Das Spiellokal muss eine Mindesttemperatur von 10 Grad Celsius haben,


2.    die vom DTTB zugelassenen Bälle in ausreichender Anzahl vorhanden sind,


3.    Tische, Netze und Zählgeräte in einwandfreiem Zustand sind und den internationalen Tischtennisregeln entsprechen,


4.    die Beleuchtung des Spielfeldes durch Tages- oder Kunstlicht blendungsfrei ist und die Lichtstärke, in Tischhöhe gemessen, mindestens 350 Lux beträgt,


5.    die Spielfelder zur Vermeidung von Behinderungen abgegrenzt werden,


6.    das Ausrutschen von Spielern auf den Spielfeldern bei zu glatten Böden verhindert wird,


7.    die vorgeschriebenen amtlichen Spielberichtsformulare vorhanden sind,


8.    für die Gastmannschaft Gelegenheit zum Umkleiden und angemessene Waschgelegenheiten zur Verfügung stehen.


Einwendungen gegen die Vorschriften der Absätze 1 bis 8 sind vor Beginn des Spieles auf dem Spielberichtsformular zu vermerken und vom Gastverein zu unterzeichnen. Spätere Einwendungen bleiben unbeachtet, sofern es sich nicht um Mängel handelt, die erst während oder nach dem Spiel erkennbar werden. Die spielleitenden Stellen haben diese Einwendungen – sofern möglich – zu überprüfen und sie in begründeten Fällen bei Einwendungen gegen die Absätze 1 bis 8 entsprechend zu ahnden. Die Kosten für die von der spielleitenden Stelle angeordnete oder von einem Verein beantragte Überprüfung des Spiellokals gehen zu Lasten des Vereins, dessen Spiellokal die Überprüfung erforderlich machte. Wird ein Antrag auf Überprüfung ohne stichhaltigen Grund gestellt oder ergibt die Überprüfung, dass Spiellokal und Geräte den Vorschriften entsprechen, können die Kosten dem Antragsteller auferlegt werden.