4.C)    1.  Spielansetzung

 

 


Die Aufstellung der Spielpläne erfolgt für die Regionalliga West, Oberliga, Verbandsliga und Landesliga durch den WTTV, für die übrigen Leistungsklassen und Spielgruppen durch die zuständigen Staffelführer. Sie sollen für jede Vor- und Rückrunde den Vereinen wenigstens 14 Tage vor Beginn der Spiele bekanntgegeben werden.
Als verbindliche Spieltage gelten Samstage, Sonn- und Feiertage mit Ausnahme der in Ziffer 4.A) 2. genannten Tage. Die Anschlagzeiten werden durch die spielleitenden Stellen festgelegt.
Wochentage können zusätzlich zur Austragung von Meisterschaftsspielen in den Leistungsklassen unterhalb der Landesliga von den spielleitenden Stellen als verbindliche Termine angesetzt werden, wenn die zuständigen Bezirks- bzw. Kreisversammlungen dies mit 2/3-Mehrheit beschließen. Die Gastgeber bestimmen dabei ihre Heimspieltage.

Keine Mannschaft soll mehr als zwei Heim- bzw. Auswärtsspiele hintereinander austragen. In Ausnahmefällen ist von der spielleitenden Stelle den betroffenen Vereinen eine stichhaltige Begründung abzugeben.
Die Spiele in der Rückrunde sollen in derselben Reihenfolge wie die Spiele in der Vorrunde ausgetragen werden. Die Spiele von Mannschaften eines Vereins, die in derselben Gruppe spielen, müssen spätestens am 3. Spieltag einer Vor- bzw. Rückrunde durchgeführt worden sein.
Die vom WTTV im "Allgemeinen Terminplan" zu veröffentlichenden Meisterschaftsspieltage sowie Anfangs- und Schlusszeiten der Vor- und Rückrunde sind für alle Leistungsklassen und die dafür zuständigen Instanzen des WTTV verbindlich.
 

 

2.  Mannschaftsstärke

 

 

 

a)    Die Spiele der 1. Bundesliga (Damen und Herren) werden mit Vierer-Mannschaften ausgetragen.

b)    In allen übrigen Klassen der Damen wird ebenfalls mit Vierer-Mannschaften gespielt. Die Mitgliedsverbände sind berechtigt, für ihren Bereich abweichende Regelungen zu erlassen.

c)    In allen übrigen Klassen der Herren wird mit Sechser-Mannschaften gespielt.

d)    Im Jugend- und Seniorenbereich gelten die jeweiligen Durchführungsbestimmungen für die Deutschen Mannschaftsmeisterschaften sowie die Vorschriften der Regional- und Mitgliedsverbände.

 

 

 

3.  Mannschaftsführer

 

 

 

Jede Mannschaft hat vor dem Kampf einen verantwortlichen Mannschaftsführer zu benennen, der allein zur Vertretung seiner Mannschaft berechtigt ist. Er braucht nicht zu den beteiligten Spielern zu gehören.

 

 

 

4.  Mannschaftsaufstellung

 

 

 

a)    Die Aufstellung der Mannschaften hat entsprechend der Spielstärken-Reihenfolge jeweils zu Beginn der Vor- und Rückrunde so zu erfolgen, dass eine Rangfolge vom ersten Spieler der ersten Mannschaft bis zum letzten Spieler der untersten Mannschaft entsteht.

b)    Abweichend von der tatsächlichen Spielstärke können Spieler nur zu Beginn einer Spielzeit auf Wunsch des Vereins auf den ersten Positionen einer unteren Mannschaft des Vereins der 2. Bundesliga aufgestellt werden. Ein entsprechender schriftlichen Antrag ist fristgerecht zusammen mit der Mannschaftsaufstellung – unterschrieben vom Spieler und dessen Verein – einzureichen. Diese Spieler erhalten von der zuständigen Stelle einen Sperrvermerk und verlieren das Recht, während der gesamten Spielzeit in einer oberen Mannschaft des Vereins eingesetzt zu werden, auch nicht als Ersatz. Ein Nachrücken solcher Spieler zur Rückrunde ist nicht erlaubt.

c)    Die Regional- und Mitgliedsverbände sind berechtigt, von den in 4.a) und 4.b) genannten Regelungen abweichende Bestimmungen zu erlassen.

 

 

1.    Sämtliche Stammspieler der einzelnen Mannschaften des Vereins sind bei der Aufstellung in der Reihenfolge ihrer Spielstärke von der ersten bis zur letzten Mannschaft durchgehend aufzustellen. Die Aufstellungen sind ausschließlich auf den amtlichen Mannschaftsmeldeformularen (vierfach) des WTTV einzutragen und dem zuständigen Staffelführer zur Genehmigung einzureichen. Die Staffelführer haben die Aufstellungen zu kontrollieren und notfalls Änderungen vorzunehmen (Vergleiche § 6 der Rechts- und Verfahrensordnung WTTV). Mit der Meldung der Mannschaft verpflichtet sich der Verein zur regelmäßigen Teilnahme an den für seine Mannschaft angesetzten Spielen.


2.    Werden Spieler, die aufgrund ihrer Spielstärke eindeutig in eine höhere Mannschaft gehören oder als Ersatzspieler bzw. zur Vervollständigung höherer Mannschaften nicht zur Verfügung stehen wollen, in einer unteren Mannschaft als Stammspieler gemeldet, so sind sie auf dem Mannschaftsmeldeformular besonders zu kennzeichnen. So gekennzeichnete Spieler dürfen als Ersatzspieler oder zur Erlangung der Sollstärke einer oberen Mannschaft nicht mehr herangezogen und in der Rückrunde in keiner anderen Mannschaft gemeldet werden, es sei denn, dass sie durch eine veränderte Reihenfolge der Spielstärke innerhalb des Vereins in eine tiefere Mannschaft eingestuft werden müssen.
Diese Regelung gilt nicht für Mitglieder von Jugend- oder Schülermannschaften.


3.    Der Sperrvermerk gilt für die ganze Spielzeit (Vor- und Rückrunde) und darf nur zu Beginn des Spieljahres erteilt werden. (Auf den Mannschaftsmeldeformularen ist der Sperrvermerk durch das Kürzel "SV" vor dem Namen des Spielers kenntlich zu machen.)