6.B)    Beschränkung der Spielberechtigung von Ausländern

 

 

 

1.    Eine Teilnahme am Einzel- und Mannschaftsspielbetrieb ist gemäß den nachfolgenden Bestimmungen nur gestattet, wenn die Spielberechtigung nach 6.1 c) erteilt ist.

 

2.   Ausländer können bei allen Wettkämpfen starten – ausgenommen Kreis-, Bezirks-, Verbands-, regionale und nationale Meisterschaften sowie Kreis-, Bezirks-, Verbands-, regionale und Bundesranglistenturniere.

Ist ein Ausländer jedoch seit zwei Jahren ununterbrochen für Vereine des DTTB spielberechtigt, so kann er auch an Ranglistenturnieren bis zur Verbandsebene teilnehmen. Eine Teilnahmeberechtigung für die regionalen Ranglistenturniere tritt erst nach 3 Jahren, für die DTTB-Top-16-Turniere erst nach 6 Jahren ununterbrochener Spielberechtigung für Vereine des DTTB ein.

Diese Beschränkungen gelten nicht für Ausländer, die

a)    bisher noch für keinen ausländischen Verein/Verband eine Spielberechtigung besessen haben;

b)    1. am 1.7. einer Spielzeit das 16. Lebensjahr noch nicht vollendet,

2. ihren ständigen Wohnsitz in Deutschland haben,

3. keine Spielberechtigung für einen ausländischen Verein/Verband besitzen.

Dies gilt auch für zukünftige Spielzeiten, sofern die Voraussetzungen b) und c) weiterbestehen.

 

3.    Eine Spielberechtigung für einen Ausländer darf nur erteilt werden, wenn eine Aufenthaltsgenehmigung vorliegt. Die Spielberechtigung erlischt mit dem Ablauf der Aufenthaltsgenehmigung.

Bei allen offiziellen Meisterschafts- und Pokalspielen ist die Einsatzberechtigung auf einen Ausländer pro Mannschaft beschränkt. Die Mitgliedsverbände sind berechtigt, für die Spielklassen unterhalb der Oberligen den gleichzeitigen Einsatz von mehr als nur einem Ausländer pro Mannschaft zuzulassen.

Spieler ohne deutsche Staatsangehörigkeit gelten dann nicht als Ausländer, wenn sie

1.   bisher noch für keinen ausländischen Verband/Verein eine Spielberechtigung besessen haben, oder

2.   die Staatsangehörigkeit eines Vollmitgliedes der EU besitzen, oder

3.   die Staatsangehörigkeit eines assoziierten Staates der EU besitzen und gleichzeitig ein mit Artikel 48 EU-Vertrag vergleichbarer Rechtsanspruch besteht.

Tritt eine Statusänderung gemäß Satz 5 im Laufe der Spielzeit ein, so wird sie erst in der Folgespielzeit wirksam.

 

Ausnahmen können für solche Ausländer beantragt werden, die seit mehr als 5 Jahren ununterbrochen eine Spielberechtigung für den beantragenden Verein des WTTV besitzen.