4.F)    1.  Begrüßung

 

 

 

Beide Mannschaften stellen sich vor dem Spiel zur Begrüßung auf.

 

a)    Abwicklung der Meisterschaftsspiele


Für die Abwicklung von Mannschaftskämpfen ist der jeweilige Gastgeber verantwortlich. Stehen keine neutralen Schiedsrichter zur Verfügung, so sind diese von beiden Mannschaften abwechselnd zu stellen.


b)    Bei Mannschaftsmeisterschafts- und Pokalspielen gelten ausschließlich die von den spielleitenden Stelle festgesetzten Anfangszeiten. Bei Austragung mehrerer Spiele mit demselben Spielbeginn im gleichen Spiellokal erhalten die Mannschaften den Vorzug zum Spiel, die ein Meisterschafts- oder Pokalspiel austragen. Handelt es sich in allen Fällen um Mannschaftsmeisterschafts- oder Pokalspiele, so erhält das Spiel der klassenhöheren Mannschaften den Vorzug. Sind auch die Klassen gleich, so erhält das Spiel den Vorzug, bei dem die Gastmannschaft den weiteren Anreiseweg hatte.


c)    Die Meisterschaftsspiele sind in nachstehend aufgeführter Form abzuwickeln:
1.  Aufstellung beider Mannschaften in einheitlicher Sportbekleidung
2.  Begrüßung durch den Gastgeber
3.  Bekanntgabe der Mannschaftsaufstellungen
4.  Aufstellung beider Mannschaften nach dem Spiel in Sportbekleidung. Verstöße hiergegen sind auf dem Spielbericht anzubringen.
Ein Mannschaftskampf beginnt mit dem Aufruf des ersten Spiels und endet mit Erreichen des Siegpunktes bzw. mit Beendigung des letzten Spiels bei unentschiedenem Ausgang.
 

 

 

2.  Überprüfung der Spielberechtigung

 

 

 

Die Spielerpässe oder sonstigen Bescheinigungen über die Spielberechtigung der beteiligten Spieler müssen auf Verlangen vorgelegt werden.

 

a)    Bei allen Meisterschafts- und Pokalspielen im WTTV sind die Spielberechtigungslisten unaufgefordert zusammen mit dem genehmigten Mannschaftsmeldeformular dem gegnerischen Mannschaftsführer vorzulegen. Liegt die Liste oder das genehmigte Mannschaftsmeldeformular des WTTV nicht vor, so ist ein entsprechender Vermerk auf dem Spielbericht anzubringen.
Spieler, die Ihre Spielberechtigung bei Meisterschaftspielen nicht nachweisen können, müssen ihren Personalausweis vorlegen. Ist dieser auch nicht vorhanden, so ist auf der Rückseite des Spielberichtes die Identität durch Unterschrift zu bestätigen.
Außer den allgemeinen Kontrollen vor dem Spiel durch die Mannschaftsführer muss zusätzlich vor dem Beginn eines Doppels oder Einzelspieles die Identität der Beteiligten überprüft werden. Für die Durchführung dieser Anordnung sind beide Mannschaften gleichermaßen verantwortlich.

 


 

3.  Spielbereitschaft

 

 

 

Das Spiel hat pünktlich zur festgelegten Anfangszeit zu beginnen, Ausnahmen können die Mitglieds- und Regionalverbände regeln. Ist ein Spieler zwei Minuten nach Aufruf nicht spielbereit, so geht dieses Spiel kampflos an den Gegner. Bei Fehlen beider Gegner wird der Punkt nicht gewertet und in der Abwicklung des Kampfes fortgefahren.

 

a)    Ein Spiel, das mit einer Verspätung von höchstens 30 Minuten begonnen werden kann, ist auf jeden Fall durchzuführen. Bringt eine Mannschaft hierüber einen Protestvermerk an, so kann die spielleitende Stelle eine Ordnungsstrafe verhängen. Dem Protestgegner obliegt bei Nichtverschulden die unverzügliche Beweisführung gegenüber der spielleitenden Stelle. Fällt ein Spiel wegen Nichtantretens einer Mannschaft aus, so kann es neu angesetzt werden, wenn das Nichtantreten durch höhere Gewalt verursacht wurde. In diesem Falle obliegt der nichtangetretenen Mannschaft eine unverzügliche Beweispflicht gegenüber der spielleitenden Stelle. Wird der Beweis nicht oder zu spät geführt, so wird die Mannschaft wie nicht angetreten behandelt.